Werke von Bach, Beethoven, Brahms & Braid

Marc Toth spielt & präsentiert seinen großen Landsmann-Meister David Braid
Werke von Bach, Beethoven, Brahms & Braid
David Braid spielt eigene Kompositionen
„Bezaubernd“ – The Age Australia
„Brillant“ – Montreal Gazette
„Unheimlich schön“ – The Globe & Mail
„Einfallsreich“ – All Music Guide
DAVID BRAID
David Braid, von der Canadian Press als „ einer der wahren Renaissance-Männer Kanadas “ gefeiert, ist ein herausragender Komponist, Improvisator und Pianist. Er wurde zehnmal für Kanadas höchste Musikauszeichnung, den Juno Award, nominiert und erhielt ihn viermal.
Als Steinway Artist ist Braid Composer-in-Residence des Sinfonia UK Collective. Er ist außerdem Gastkünstler am Dänischen Nationalen Musikkonservatorium und assoziierter Künstler des Interdisziplinären Zentrums für Komposition und Technologie der Universität Liverpool. Laut dem New York Observer
machte Braid zunächst als „ herausragender Jazzpianist “ auf sich aufmerksam, bevor er sich der Kammermusik widmete. Seine Musik zeichnet sich durch narrative Elemente, lebendige Harmonik, rhythmische Komplexität, Spontaneität und die Einbeziehung vielfältiger musikalischer Sprachen aus, die er in über zwanzig Jahren internationaler, interkultureller Zusammenarbeit erworben hat. Er konzertierte bereits in Großbritannien, Skandinavien, Europa, Russland, Zentralasien, Fernost, Australien, Brasilien und Kanada. Seine Originalmusik wird weithin gelobt und als „ bezaubernd “ (The Age, Australien) und „ eindringlich schön “ (The Globe & Mail) beschrieben. Der New York Observer hebt seine „ anspruchsvolle und authentische “ Kunstfertigkeit hervor.
Braids erstes Instrumental-Kammermusikalbum „FLOW“, das beim Label Steinway & Sons in Zusammenarbeit mit dem Epoque Quartet (Prag) erschien, wurde vom Los Angeles Examiner als „ ein außergewöhnliches Werk … geschaffen mit Geduld, Liebe und Verständnis für die menschliche Existenz, Form und Struktur “ gepriesen. Seine erste Chorkomposition „Corona Divinae Misericordiae“ wurde in Kanada für das Klassik-Album des Jahres nominiert.
Darüber hinaus gewann seine erste Filmmusik zwei Canadian Screen Awards (ehemals Geminis) für „ Beste Filmmusik “ und „ Bester Originalsong“. Braids Ausflug in die dramatische Musik umfasst Arrangements und Kompositionen für das von Chet Baker inspirierte Biopic „Born to Be Blue“ mit Ethan Hawke in der Hauptrolle, das vom britischen Telegraph zu den besten Jazzfilmen aller Zeiten gezählt wird. Seine Jazz-Filmmusik wurde, wie die britische Times anmerkte, für ihre „ zeitgenössische Patina ohne Einbußen bei der historischen Authentizität “ gelobt. Er erhielt außerdem eine Screen-Award-Nominierung für seine Orchestermusik zu dem Film „Delia’s Gone“ aus dem Jahr 2022 mit Stephan James und Marisa Tomei.
Im Laufe seiner Karriere hat er sich als einer der wenigen Künstler hervorgetan, die sowohl das klassische Publikum als auch den Jazz begeistern können. Seine Kammermusik für namhafte Ensembles findet breite Resonanz bei verschiedenen Zuhörern und sprengt dabei traditionelle Genregrenzen. In Anerkennung seiner außergewöhnlichen musikalischen Leistungen wurde David Braid von der Ontario Foundation for the Arts mit dem renommierten „Paul de Hueck and Norman Walford Career Achievement Award for Keyboard Artistry“ ausgezeichnet.
Neben seinen Konzerten fördert Braid aktiv Nachwuchsmusiker durch innovative Workshops und Meisterkurse. Diese sollen die Teilnehmer stärken, ihre musikalischen Grundlagen festigen und Originalität gegenüber kurzlebigen Trends fördern.
David Braid spielt eigene Kompositionen
https://www.davidbraid.com/DavidBraidPressKit.html
Marc Toth
Mit seiner erfolgreichen Konzert-Serie “What is SO Great about Classical Music?” präsentierte sich der Kanadier Marc Pierre Toth auf Bühnen in etwa 30 Ländern, wobei er in fünf Sprachen ein breites Publikum beeindruckend und überzeugend anzusprechen vermag.
Marc Toth brach in jungen Jahren sein Chemieingenieurstudium ab, um sich professionell ganz der Musik bzw. dem Klavier zuzuwenden. An der HMT Hannover absolvierte er die Solistenklasse von Einar Steen-Nokleberg mit Auszeichnung. Ein weiteres Studium des Hammerflügels und der Historischen Aufführungspraxis bei Prof. Gerritt Zitterbart schloss sich an, das er mit Erfolg abschloss.
Marc Pierre Toth ist im Besitz eines Bachelor-Diploms, eines Magisterabschlusses, er ist Inhaber eines Lizentiates und eines Kammermusikdiploms.
Im Wintersemester 2010 hatte er eine Vertretungsprofessur an der Université Laval in Quebec für Prof. Arturo Nieto-Dorantes inne, der ein Sabbatjahr in Anspruch genommen hatte. Seit Herbst 2007 ist er als Klavierdozent, Korrepetitor und in Gremien der HMT Hannover tätig und seit 2012 als Hauptfach-Dozent am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main, wo er 2015 Gründer sowie Künstlerischer Leiter von „Music for a Better World“, einer Benefiz- Konzertreihe, ist. Ab Herbst 2017 wurde er als Dozent an die ‘Accademia del Ridotto’ in Stradella, Italien berufen und seit 2019 arbeitet er auch als Haupt-Dozent für Klavier am Zentrum für Musik u. Sprache in Hannover. Er ist außerdem freier Mitarbeiter für Kammermusik am IFF(Institut für Früh-Förderung) der HMTM in Hannover.
Seine bisher größte Herausforderung war die Erarbeitung aller Sonaten von Ludwig van Beethoven, die er im Jahr 2015 abschloss. Den Klaviersonatenzyklus hat er außer in Deutschland in verschiedenen Ländern wie Spanien, Frankreich und Kanada präsentiert und wird demnächst auch in England präsentieren. Am 16.12.2020 spielte er wahrscheinlich als einziger Pianist weltweit bei einer ‘Live’-Übertragung in 4 Kontinenten am gleichen Tag sämtliche Beethoven-Klaviersonaten in einem außergewöhnlichen Marathon-Konzert.
Marc Pierre Toth ist als Solist weltweit mit zahlreichen Orchestern aufgetreten. Er konzertierte mit dem Beethoven Orchester Hessen, dem Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen, dem London Community Orchester, ebenso beim NDR Musiktag mit Eiji Oue, Markus Groh und mit dem Orchester der HMTH. Ferner gab er Konzerte mit der Paderborner Philharmonie, dem Orchester der Staatsoper Hannover, dem Orchestra London, den Kölner Solisten, der Symphonica Hungarica, dem Orchester di Grosseto, dem Haydn Orchester Bozen, dem Orchester del Teatro V. Bellini‚ dem Orchester di Roma e Lazio und dem Croatian Radio und Television Symphony Orchestra.
Als Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben machte er in Kanada, den USA, Europa und Asien auf sich aufmerksam, so z.B. als dritter Laureat beim renommierten „Ferruccio Busoni“ Wettbewerb 2000 in Bozen. Er wurde eingeladen in die Lisinski Hall Zagreb, in das Wolff Auditorium und die Aeolian Hall in London, von den Amici della Musica di Verona, den Amici della Musica di Vicenza, vom Festival di Maria Callas in Sermione sul Garda und von den Virtuosos da música do Brasil. Dazu gewann er den 1.Preis beim 3. FIPC (Fujairah International Piano Competition 2022) in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weiterhin erhielt er Preise beim Schumann Wettbewerb 2007, beim Wettbewerb der Chopin Gesellschaft, bei „Luciano Gante“ 2006 und beim „Prokofjew-Wettbewerb“ 2003 in Italien. Er erhielt den Grand Prix beim „Future Virtuosos Competition“ (Japan) und konzertierte sowohl in Kanada, Japan, in Süd-Amerika als auch in nahezu allen europäischen Ländern.
Marc Pierre Toth kann auf zahlreiche Projekte mit dem Wiener Choreographen Jörg Mannes (www.joergmannes.com) in Deutschland und Österreich zurückblicken, wir zum Beispiel “4Beethoven4”, “Goldberg-das Ballett”, “Visions Fugitives (Prokofjew)” und “Claudel-Rodin-Chopin” sowie Präludien und Fugen. Als Kammermusiker spielte Toth zusammen mit dem französischen Weltstar Prof. Solenne Paidassi sowie mit Christoph Seybold, Elissa Lee und Keiko Yanagita in Japan, mit der er für “the Glee” Label die Brahms Violin-Sonaten einspielte, ferner u.a. mit dem russischen Cellisten Prof. Leonid Gorokhov sowie mit dem deutschen Cellisten Florian Streich.
Toth gab Meisterkurse mit großem Erfolg an verschiedenen Universitäten, so z.B. in Nordamerika, Südamerika, Europa und Asien und wurde eingeladen, weitere Meisterkurse in Italien, Kanada, Thailand und China zu geben.
Es sei noch erwähnt, dass Toth, Schüler des Großmeisters Wong Kiew Kit des Shaolin Wahnam Instituts für Shaolin Kung Fu und Shaolin Qi-gong, als diplomierter Yogalehrer elf Jahre lang einen Yogakurs an der HMT Hannover geleitet hat.